Amazon stock jumps on tariff court shock; AWS outage report keeps AMZN in focus next week
23 Februar 2026
2 mins read

Amazon-Aktie springt nach Zollgericht-Überraschung; AWS-Ausfallbericht hält AMZN nächste Woche im Fokus

New York, 21. Februar 2026, 10:52 EST — Markt geschlossen

  • Amazon-Aktien beendeten den Freitag im Plus, nachdem US-Aktien auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs reagierten, die die globalen Zölle von Präsident Donald Trump aufhob.
  • Trump hat inzwischen einen vorübergehenden Zoll von 10 % auf alle globalen Importe gefordert, der nächste Woche in Kraft treten soll – was weiterhin für erhebliche Unsicherheit in der Handelspolitik am Markt sorgt.
  • Amazons AWS-Cloud-Sparte erklärte, dass eine Störung im Dezember, die interne KI-Tools betraf, nur einen Dienst in nur einer Region beeinträchtigte.

Amazon.com Inc beendete die Freitagssitzung mit einem Plus von 2,6 % bei 210,11 $, womit der Wochenabschluss ins Plus drehte, da die Schlagzeilen zu Zöllen Käufe bei importlastigen Aktien anheizten.

US-Aktien legten zum Handelsschluss kräftig zu, nachdem der Oberste Gerichtshof Trumps umfassende Zölle gekippt hatte, was die wichtigsten Indizes zum Schluss nach oben trieb. Tim Ghriskey von Ingalls & Snyder wies darauf hin, dass die Entscheidung „den Unternehmensgewinnen, den Unternehmensbilanzen zugutekommen könnte“, fügte jedoch hinzu, dass das weitere Vorgehen der politischen Entscheidungsträger entscheidend bleibe. (Reuters)

Amazon steht auf beiden Seiten der Import-Gleichung, da das Unternehmen sowohl eigene Lagerbestände verwaltet als auch Millionen von Drittanbietern – viele davon abhängig von ausländischen Zulieferern – eine Verkaufsplattform bietet. Die Zollentscheidung, so Rick Meckler von Cherry Lane Investments, bringe „Verwirrung“ mit sich, was seiner Meinung nach die Märkte noch eine Weile verunsichern könnte. (Reuters)

Trump verschwendete nach dem Urteil keine Zeit und verhängte einen vorübergehenden Zoll von 10 % auf nahezu alle Importe weltweit für 150 Tage ab Dienstag, gestützt auf Abschnitt 122 des Handelsgesetzes von 1974. Er drängte zudem auf neue Untersuchungen, die den Weg für weitere Zölle ebnen könnten. Die Anordnung behielt bereits bestehende Ausnahmen für bestimmte Waren bei, etwa ausgewählte Luft- und Raumfahrtprodukte sowie Produkte aus Mexiko und Kanada, die die USMCA-Anforderungen erfüllen. (Reuters)

Der Oberste Gerichtshof stellte fest, dass Trump mit dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA), einem Gesetz von 1977 für nationale Krisen, seine Befugnisse überschritten hatte. Was mit Rückerstattungen aus früheren Erhebungen geschieht, ist weiterhin unklar – Trump hat angedeutet, dass dieser Streit noch jahrelang vor Gericht ausgetragen werden könnte. (Reuters)

Anleger mussten am Freitag eine Reihe neuer US-Konjunkturdaten auswerten: Das BEA des Handelsministeriums meldete für das vierte Quartal ein BIP-Wachstum von nur 1,4 % auf das Jahr hochgerechnet – ein deutliches Abbremsen zum Jahresende. Die Inflation fiel unterdessen höher aus als erhofft: Der PCE-Preisindex stieg im Dezember um 0,4 % und lag 2,9 % über dem Vorjahreswert. Ohne Lebensmittel und Energie lag der „Kern“-PCE-Wert 3,0 % über dem Vorjahr. Der PCE bleibt der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank. (Bureau of Economic Analysis)

Andernorts geriet Amazons AWS nach Berichten über zwei KI-bezogene Vorfälle im Dezember erneut unter Beobachtung. Laut einem Sprecher gegenüber Reuters betraf ein Ausfall eine Kostenmanagement-Funktion – nur „einen einzelnen Dienst“ – und wurde auf einen Benutzerfehler zurückgeführt. Amazon bezeichnete das Ereignis als „äußerst begrenzt“, wobei die Störung auf eine der AWS-Regionen im chinesischen Festland beschränkt war. (Reuters)

Alles, was mit AWS oder Ausgabenplänen zu tun hat, ruft bei Investoren in der Regel eine starke Reaktion hervor. Amazon verwies auf das laufende KI-Wettrüsten unter den Technologieriesen und stellte Anfang dieses Monats eine Investitionsprognose („capital expenditure“) von 200 Milliarden US-Dollar für 2026 vor. Diese „Capex“-Zahl – eine Abkürzung für große Ausgaben wie Rechenzentren und Hardware – wurde vom Unternehmen bestätigt. (Reuters)

Die Geschichte der Zollentlastung ist nicht einfach. Ökonomen des Penn-Wharton Budget Model schätzen die potenzielle Rückerstattungspflicht auf über 175 Milliarden US-Dollar an erhobenen Zöllen. Dennoch hat das Weiße Haus deutlich gemacht, dass es plant, nach alternativen rechtlichen Strategien zu suchen, um den Zoll-Druck auf Handelspartner aufrechtzuerhalten. (Reuters)

Mit Blick auf die kommende Woche markiert der Dienstag den Start des 10%-Zolls, wobei Händler auf Details zu Zollverfahren für Erhebungen und mögliche Rückerstattungen achten. Nvidia veröffentlicht am Mittwoch, den 25. Februar, die Quartalsergebnisse – ein Gradmesser für die Nachfrage nach KI-Infrastruktur, die Bewegungen bei Cloud-Anbietern und Big Tech, einschließlich Amazon, befeuert hat. (nvidianews.nvidia.com)

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