WLAN auf dem Everest, Firewalls in Lhasa: Die Internetrevolution in Tibet
Arbeiter installieren 2020 eine 5G-Basisstation von China Mobile auf 6.500 Metern Höhe am Mount Everest – der weltweit höchsten 5G-Stätte. chinadaily.com.cn Hochgeschwindigkeitsinternet hat sogar das Dach der Welt erreicht. In der Autonomen Region Tibet in China spannen sich moderne Telekommunikationsnetze nun von den Straßen der Stadt Lhasa bis zu den abgelegenen Hängen des Himalaya. Einst durch die Geographie isoliert, ist Tibet zunehmend verbunden durch Glasfaserkabel und Mobilfunktürme, die fast jedes Dorf verbinden chinadaily.com.cn blogs.library.duke.edu. Diese dramatische Ausweitung der Konnektivität kommt mit einem Haken: Der gesamte Zugang wird von staatlich betriebenen Anbietern kontrolliert und streng überwacht hinter Chinas berüchtigter „Great Firewall“ tibet.net. Das Ergebnis ist ein Internet-Boom in großer Höhe – unter intensiver staatlicher Überwachung. Im Folgenden tauchen wir in die Telekommunikationsinfrastruktur Tibets ein, einschließlich Mobilfunk- und Breitbandzugang, digitaler Kluft und der strengen Zensur, die beeinflusst, wie Tibeter das Internet im Jahr 2025 erleben.