Stand des Internetzugangs in Aserbaidschan: Von Glasfaser bis zur letzten Grenze
Aserbaidschan wurde relativ früh in der postsowjetischen Ära an das globale Internet angeschlossen. Die erste Internetverbindung wurde 1994 hergestellt und der öffentliche Zugang war ab 1996 verfügbar az-netwatch.org. In den späten 1990er und frühen 2000er Jahren waren Internetdienste zunächst begrenzt und teuer, dominiert von Einwahlverbindungen und wenigen staatlich verbundenen Anbietern. Allerdings profitierte Aserbaidschan von einem Erbe sowjetischer technischer Institute und einem Bewusstsein der Regierung für die Bedeutung von IKT, was die Entwicklung beschleunigte en.wikipedia.org. Im Laufe der 2000er Jahre stieg die Zahl der Internetnutzer stetig an – bis 2010 auf geschätzte 3,7 Millionen Nutzer laut ITU-Daten en.wikipedia.org. Früher Zugang konzentrierte sich auf Baku und andere große Städte, wobei viele Nutzer auf geteilte Einrichtungen wie Arbeitsplätze oder Internetcafés angewiesen waren, da in den 2000er Jahren der Besitz von Heimcomputern gering war en.wikipedia.org. Einwahlverbindungen blieben für viele bis zur Verbreitung von Breitbanddiensten Ende der 2000er Jahre der wichtigste Zugangsweg en.wikipedia.org. In Anerkennung der wirtschaftlichen Bedeutung von Konnektivität erklärte die Regierung Telekommunikation und Internetentwicklung zur nationalen Priorität, setzte Ende der 2000er Jahre Maßnahmen zur Senkung der Internetkosten um az-netwatch.org und schaffte 2002 die Lizenzpflicht für ISPs zur Liberalisierung des Marktes ab en.wikipedia.org. Zur gleichen Zeit setzte sich mobiles Internet durch: 2009 wurde eine