New York, 10. Februar 2026, 11:45 EST — Reguläre Sitzung
- Die Salesforce-Aktien stiegen im späten Vormittagshandel um etwa 1 %, nachdem Nachrichten über neue Stellenstreichungen bekannt wurden.
- Business Insider berichtete, dass das Unternehmen weniger als 1.000 Stellen abgebaut hat. Salesforce hat dazu keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.
- Alle Augen richten sich nun auf den 25. Februar, da Investoren die Ergebnisse nach neuen Signalen für Wachstum, Kostenkontrolle und Neuigkeiten zur Agentforce-AI-Initiative absuchen.
Salesforce (CRM) stieg am Dienstag um etwa 1 % auf 196,02 $, nachdem die Aktie zuvor im Verlauf der Sitzung gefallen war. Die Aktien waren nach Bekanntwerden der Stellenkürzungen zu Beginn des Monats zunächst gefallen. Der Kurs schwankte und bewegte sich meist zwischen 187 $ und 199 $.
Der Druck der Investoren auf große Softwareunternehmen, die Ausgaben zu senken, nimmt zu – insbesondere, da sie die Ausgaben für neue KI-Angebote erhöhen. Salesforce, das später in diesem Monat seine Quartalszahlen veröffentlichen wird, könnte beim Personalbestand schnell handeln – ein Kostenhebel, der oft als einer der ersten gezogen wird.
Salesforce setzt stark auf Agentforce, seinen KI-Agenten, der alltägliche Aufgaben automatisieren soll, die früher von Menschen erledigt wurden. Das Unternehmen versucht, sowohl Kunden als auch Investoren davon zu überzeugen, dass es mit dieser Technologie den Umsatz steigern kann, anstatt wie in den vergangenen Jahren mehr Personal einzustellen.
Salesforce hat laut Business Insider, das sich auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person beruft, Anfang dieses Monats weniger als 1.000 Mitarbeiter entlassen. Die Kürzungen betrafen Teams in den Bereichen Marketing, Produktmanagement, Datenanalyse und die Agentforce-AI-Gruppe. Reuters konnte den Bericht zunächst nicht verifizieren, und Salesforce reagierte nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme. In einem Podcast im vergangenen Jahr sagte CEO Marc Benioff, das Unternehmen habe bereits 4.000 Kundenservice-Stellen gestrichen, weil es „weniger Köpfe“ brauche. Im Dezember hatte Salesforce seine Prognose für den Umsatz und den bereinigten Gewinn im Geschäftsjahr 2026 angehoben und auf eine stärkere Nachfrage nach seiner KI-Agentenplattform gesetzt. 1
Business Insider berichtet, dass Salesforce sechs Führungskräfte eingestellt oder befördert hat, um fünf namhafte Führungskräfte zu ersetzen, die seit Dezember ausgeschieden sind – darunter ein Chief Security Officer von Google und ein neuer Chief Marketing Officer. Adam Evans, der Agentforce leitete, schrieb laut dem Bericht auf LinkedIn über seinen Ausstieg und sagte, er wolle „mein nächstes Kapitel außerhalb von Salesforce beginnen“. 2
Softwareaktien legten am Dienstag zu. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF stieg um etwa 1,5 %. ServiceNow legte rund 3 % zu, Oracle ebenfalls 3 %. Der Rest des Marktes bewegte sich kaum – SPY und QQQ handelten nahezu unverändert.
Für einige Händler signalisieren Personalabbau-Maßnahmen den Versuch, die Margen zu schützen, wenn die Umsätze schwanken. Salesforce steht vor einem klaren Dilemma: Wird im Produktbereich zu stark gekürzt, geraten die KI-Pläne ins Stocken. Lässt man die Kosten ausufern, leiden die Margen.
Dennoch ist unklar, wie umfangreich und gezielt diese Kürzungen tatsächlich ausfallen könnten. Salesforce hat keine Bestätigung zu Entlassungen gegeben, sodass Investoren im Unklaren gelassen werden – es gibt keine Möglichkeit zu wissen, ob es sich um die üblichen Sparmaßnahmen handelt oder um etwas Größeres, das vielleicht durch eine veränderte Nachfrage, interne Fluktuation in wichtigen Bereichen oder eine Mischung aus beidem ausgelöst wurde.
Merken Sie sich den 25. Februar vor: Salesforce wird seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2026 nach Börsenschluss veröffentlichen. Bei der Telefonkonferenz erwarten Investoren Updates – Ausblick auf das Umsatzwachstum, Ausgabenstrategie und Details zu Veränderungen bei der Belegschaft oder im Management. 3