Amazon stock slips into bear market: Italy tax probe, AI spend worries and what’s next for AMZN
15 Februar 2026
2 mins read

Amazon-Aktie rutscht in den Bärenmarkt: Steueruntersuchung in Italien, Sorgen um KI-Ausgaben und was als Nächstes für AMZN kommt

New York, 14. Feb. 2026, 10:03 EST — Markt geschlossen

Amazon.com, Inc. (AMZN) beendete den Freitag bei $198,79 und fiel um 0,4 %. Das ist der neunte Verlusttag in Folge für die Aktie—ein Einbruch von 18 %—und damit die längste Verlustserie seit fast 20 Jahren. AMZN ist nun offiziell in einen technischen Bärenmarkt eingetreten, nachdem der Kurs um 20 % oder mehr vom jüngsten Hoch gefallen ist. (MarketWatch)

Diese Entwicklung ist bedeutsam, da Amazon einen übergroßen Einfluss auf wichtige US-Indizes hat. Was als Reaktion auf die Quartalszahlen begann, hat sich nun zu einer breiteren Debatte über die Geduld der Investoren bei groß angelegten Ausgaben ausgeweitet. Da die US-Aktien- und Anleihemärkte am Montag wegen Washington’s Birthday geschlossen sind, wird die Pause bis zum Handelsstart am Dienstag verlängert. (Fidelity)

Der Ausverkauf im Technologiesektor am Donnerstag veranlasste Jack Herr, leitender Investmentanalyst bei GuideStone Funds, das Jahr 2026 als ein „Beweisjahr“ für KI-Investitionen zu bezeichnen. Amazon, Google, Meta und Microsoft werden laut Reuters zusammen rund 650 Milliarden Dollar in das KI-Rennen stecken. (Reuters)

Amazon sieht sich in Europa mit neuen rechtlichen Problemen konfrontiert. Die italienischen Steuerbehörden durchsuchten laut zwei mit den Ermittlungen vertrauten Quellen die Mailänder Büros des Unternehmens sowie die Wohnungen von sieben Managern im Rahmen einer Steuerhinterziehungsuntersuchung, wie Reuters berichtet. Das Unternehmen bezeichnete das Vorgehen als „aggressiv und völlig unverhältnismäßig“ und fügte hinzu, dass es sich in einem „transparenten Dialog“ mit der italienischen Steuerbehörde befinde. (Reuters)

Betrieblich hob laut Reuters am Donnerstag Europas Ariane-64-Rakete ab und brachte bei ihrem Jungfernflug 32 Amazon-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Diese Erstmission markiert den Beginn von 18 Ariane-6-Starts, die für Amazons Project Kuiper-Konstellation vertraglich vereinbart sind. (Reuters)

Amazons Ausgabenpläne geraten zunehmend ins Visier der Analysten. Daiwa Securities senkte das Kursziel für die Aktie von $300 auf $280 und verwies auf „Umsetzungsrisiken“ im Zusammenhang mit Amazons gewaltigem 200-Milliarden-Dollar-Vorstoß in die KI-Infrastruktur. Die Aktie schloss den Donnerstag laut einem Bericht von Motley Fool auf Nasdaq.com bei $199,60, ein Minus von 2,2 %. (Nasdaq)

Gegen Ende der Woche machte eine neue SEC-Meldung die Runde. Laut einem Formblatt 4 verkaufte Douglas J. Herrington—Amazons CEO für Worldwide Amazon Stores—am 11. Februar 1.000 Aktien zu je $208. Der Verkauf erfolgte über einen vorab festgelegten Rule 10b5-1-Plan, der Insiderhandel vorbeugen soll, indem Transaktionen im Voraus festgelegt werden. (SEC)

Diese Woche nannte der Reuters-Kolumnist Lewis Krauskopf den KI-Boom ein „Minenfeld“ für Investoren und verwies auf die Ausgaben der Hyperscaler, die beginnen, bestimmte Megacap-Aktien zu belasten. Portfoliostrategie Garrett Melson von Natixis sieht den Markt sich von einem „monolithischen KI-Handel“ entfernen, wobei Investoren nun vermeintliche Gewinner und Verlierer individuell auswählen. (Reuters)

Dennoch könnte der Ausverkauf von hier aus leicht außer Kontrolle geraten. Investoren beobachten genau, ob Amazon seine KI-Expansion finanzieren kann, ohne den Cashflow langfristig unter Druck zu setzen. Die Untersuchung in Italien? Das ist eine weitere Unsicherheitsebene – und keine, die sich an einem Wochenende leicht einpreisen lässt.

Der Ergebnisbericht von Nvidia, der am 25. Februar erwartet wird, ist der nächste große Test für die KI-Investitionsgeschichte. Investoren erhoffen sich daraus Hinweise darauf, wohin sich die Nachfrage nach Rechenzentren und dieser Ausbauzyklus entwickeln. Auch Amazon bleibt im Fokus – gefangen in einem Bärenmarkt zusammen mit Microsoft. Die Aktie wird genau beobachtet, ob es bei Wiederaufnahme des US-Handels nächste Woche Anzeichen für eine Stabilisierung gibt. (MarketWatch)

Strategy (MSTR) stock jumps 9% on bitcoin rebound as traders brace for Tuesday reopen
Previous Story

Strategy (MSTR)-Aktie springt um 9 % nach Bitcoin-Erholung, während Händler sich auf die Wiedereröffnung am Dienstag vorbereiten

Go toTop