GOOG stock drops after-hours as Alphabet’s $185 billion spending plan rattles investors
5 Februar 2026
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GOOG-Aktie fällt nachbörslich, da Alphabets Ausgabenplan von 185 Milliarden Dollar Investoren verunsichert

New York, 4. Feb. 2026, 16:30 EST — Nachbörslich

  • Alphabets Class-C-Aktien (GOOG) fielen im nachbörslichen Handel, nachdem das Unternehmen deutlich erhöhte Investitionsausgaben für 2026 angekündigt hatte.
  • Alphabets Mutterkonzern Google übertraf sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn im vierten Quartal die Erwartungen, angetrieben durch einen Umsatzsprung von 48 % bei Google Cloud.
  • Investoren wollen Details zum Tempo der Ausgabenerhöhungen — und ob die KI-Nachfrage die Kosten ausgleichen wird.

Alphabets Class-C-Aktien (GOOG) fielen am Mittwoch im nachbörslichen Handel um 7,28 $ bzw. 2,1 % auf 333,42 $, nachdem das Unternehmen einen starken Anstieg der für 2026 prognostizierten Investitionsausgaben angekündigt hatte. Während der Sitzung schwankte die Aktie zwischen einem Tief von 309,72 $ und einem Hoch von 345,74 $.

Das Ausmaß des neuen Ausgabenziels ist bedeutsam, da Investoren die KI-Expansion der Big Techs inzwischen weniger als automatischen Wachstumsmotor, sondern eher als Stresstest für Kapitalrenditen betrachten. Investitionsausgaben, oder Capex, bezeichnen Mittel, die Unternehmen für langfristige Vermögenswerte wie Rechenzentren, Server und Chips bereitstellen – und diese Kosten können den freien Cashflow schon lange vor einem Gewinnanstieg belasten.

Das Timing könnte ungünstiger kaum sein. Technologiewerte gaben im regulären Handel nach, da Zweifel an den hohen Bewertungen im Zusammenhang mit dem KI-Boom aufkamen. „Das Ausmaß des Infrastruktur-Ausbaus ist beispiellos“, bemerkte Jed Ellerbroek, Portfoliomanager bei Argent Capital in St. Louis. Reuters

Alphabet erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 113,8 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 18 % entspricht, mit einem Gewinn je Aktie von 2,82 US-Dollar. Der Umsatz von Google Cloud stieg um 48 % auf 17,7 Milliarden US-Dollar. CEO Sundar Pichai sagte, das Unternehmen rechne für 2026 mit Investitionsausgaben zwischen 175 und 185 Milliarden US-Dollar. Außerdem kündigte das Unternehmen eine vierteljährliche Bardividende von 0,21 US-Dollar je Aktie an und gab eine Mitarbeitervergütung in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar bekannt, die größtenteils mit Waymo zusammenhängt.

Die Schlagzeilen-Zahlen sehen stark aus, doch die eigentliche Debatte dreht sich um das Tempo der Ausgaben. Höhere Investitionen könnten eine schnellere Expansion der Cloud-Infrastruktur und KI-Angebote ermöglichen, treiben aber auch die Abschreibungen in die Höhe und erhöhen die Anforderungen an die Rendite.

Alphabets Ausgabenpläne positionieren das Unternehmen mitten in einem Wettlauf, der den Bau von Rechenzentren und die Entwicklung eigener Chips beschleunigt – zusammen mit Amazons AWS, Microsofts Azure und anderen. Investoren verlieren die Geduld mit dem Ansatz „erst ausgeben, später erklären“.

Der Druck wächst auch jenseits der Geschäftszahlen. Die US-Regierung und die meisten Bundesstaaten haben Berufung gegen ein Urteil von 2024 eingelegt, das Google als Monopol im Online-Suchmarkt einstufte.

Investoren stehen vor einer schwierigen Lage: Google steckt mehr Kapital in die Verteidigung seines Suchgeschäfts und die Entwicklung von KI, während Regulierungsbehörden Veränderungen fordern, die die Vermarktung und Profitabilität der Produkte des Unternehmens beeinflussen könnten.

Wenn die Nachfrage nach KI nachlässt oder Kunden ihre Ausgaben zurückhalten, steht Alphabet vor einem klaren Risiko – einer größeren Fixkostenstruktur gepaart mit einer schwächeren Preissetzungsmacht, als die Investoren derzeit erwarten. Das mögliche Aufwärtspotenzial hängt von anhaltendem Cloud-Wachstum und KI-Fähigkeiten ab, die neue Einnahmen generieren, und nicht nur mehr Traffic bringen.

Der nächste Impuls kommt mit dem Earnings Call um 22:30 Uhr MEZ. Investoren werden genau darauf achten, wie schnell die Investitionsausgaben für 2026 steigen, welche Auswirkungen das auf die Margen hat und ob die Cloud-Kapazität ohne Liquiditätsabfluss skaliert werden kann.

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