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Microsoft-Aktienkurs erholt sich nach Razzia in Japans Azure-Sparte; MSFT-Anleger blicken auf Nvidia-Gewinne
26 Februar 2026
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Microsoft-Aktienkurs erholt sich nach Razzia in Japans Azure-Sparte; MSFT-Anleger blicken auf Nvidia-Gewinne

New York, 25. Februar 2026, 16:01 EST — Nachbörslich

  • Microsoft-Aktien stiegen während der Sitzung und gaben nach Börsenschluss leicht nach.
  • Die japanische Kartellbehörde durchsuchte Microsoft Japan im Rahmen einer Untersuchung der Vertragsbedingungen für Azure Cloud.
  • Nvidias Ergebnisse werden nach Börsenschluss am Mittwoch veröffentlicht, Händler sind angespannt. Sie beobachten auch ein Treffen im Weißen Haus am 4. März zu den Stromkosten von Rechenzentren.

Microsoft (MSFT.O) beendete die reguläre Sitzung am Mittwoch bei 400,63 $, ein Plus von 2,99 %. Nach Börsenschluss fiel die Aktie um 0,17 % auf 399,95 $, da der nachbörsliche Handel anzog. Die Handelsspanne lag zwischen 390,16 $ und 400,64 $.

Die Erholung folgte auf die Nachricht, dass die japanische Fair Trade Commission Microsoft Japan durchsucht hat, da sie mögliche Kartellrechtsverstöße wegen Einschränkungen für Azure-Kunden bei der Nutzung konkurrierender Cloud-Dienste untersucht. Microsoft Japan erklärte, man arbeite „vollständig mit der JFTC zusammen“. Laut einer Quelle plant die Behörde auch, eine Klarstellung von Microsofts US-Zentrale anzufordern. Reuters

Die Cloud ist für Microsoft kein Nebenschauplatz. Azure ist das Herzstück des gesamten Angebots für Geschäftskunden. Wenn das Unternehmen gezwungen wird, die Bündelung oder Preisgestaltung von Verträgen anzupassen, könnte sich das schnell darauf auswirken, wie aggressiv es Marktanteile gewinnen und Preissetzungsmacht gegenüber anderen großen Cloud-Anbietern ausüben kann.

Das Timing macht die Sache nicht leichter. Die Microsoft-Aktie ist seit Monaten ins Straucheln geraten — 28,5 % unter dem Rekordschlusskurs von 542,07 $ am 28. Oktober und allein 2026 fast 20 % im Minus — und liegt damit nur knapp über dem, was Charttechniker als langfristige Unterstützung bezeichnen.

Der Mittwoch brachte einen breiteren Aufschwung an der Wall Street. Der mit Technologiewerten gespickte Nasdaq legte um 1,3 % zu, da Nvidia-Aktien vor der Ergebnisveröffentlichung zulegten.

Europa erhielt einen weiteren KI-Impuls mit Microsoft im Spiel. Wayve, das britische Startup für autonomes Fahren, sammelte 1,2 Milliarden Dollar von Investoren, darunter Microsoft und Nvidia, ein und steigerte seine Bewertung auf 8,6 Milliarden Dollar. „Wir haben eine Kriegskasse“, sagte CEO Alex Kendall in einem Interview mit Reuters. Reuters

Das Weiße Haus will am 4. März Microsoft, Meta und Anthropic zu einem sogenannten „Rate Payer Protection Pledge“ einladen, einer Initiative, die sich auf die Auswirkungen von KI-Rechenzentren auf die Stromkosten der Verbraucher konzentriert. Microsoft-Vizepräsident Brad Smith äußerte sich dazu: „Wir schätzen die Bemühungen der Regierung, sicherzustellen, dass Rechenzentren nicht zu höheren Strompreisen für Verbraucher führen.“ Reuters

Microsoft hat während der Mobile World Congress-Woche seine KI-Bemühungen verstärkt, neue Telekommunikationstools vorgestellt und eine neue Partnerschaft mit Starlink angekündigt, die darauf abzielt, die Konnektivität in abgelegenen Regionen zu verbessern.

Aber die Risiken bestehen auf beiden Seiten. Sollte Japans Untersuchung ausgeweitet werden oder zu Korrekturmaßnahmen führen, könnten Investoren anfangen, sich zu fragen, wie aggressiv die Regulierungsbehörden gegen Cloud-Lizenzierung und „Lock-in“-Vorwürfe vorgehen könnten – ein wunder Punkt, da Kunden bereits begonnen haben, sich gegen Technikausgaben zu wehren.

Nvidias Ergebnisse werden nach Börsenschluss am Mittwoch veröffentlicht und stellen einen wichtigen Test für den KI-Handel dar – einen, der dazu neigt, die großen Tech-Unternehmen, einschließlich Microsoft, zu erschüttern. Händler werden genau hinschauen.

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