Powells falkenhafte Kehrtwende und das Trump–Xi-„Mini-Deal“ lassen S&P-500-Futures wanken
Die S&P 500-Futures bewegten sich am Donnerstag nahe ihrer jüngsten Höchststände, während die Wall Street ein Tauziehen zwischen lockerer Fed-Politik und neuen Unsicherheiten verarbeitete. Im frühen Handel am 30. Oktober zeigten sich die Futures nahezu unverändert und spiegelten den Schlussstand vom Mittwoch um 6.890,59reuters.com wider. Die Märkte hatten bis Mittwoch zugelegt, wobei der Nasdaq ein neues Hoch erreichte und der S&P nahe seinem eigenen Rekord lag, in der Hoffnung, dass die Fed die Zinsen weiter senken und es positive Tech-Nachrichten geben würde. Doch die Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell nach der Sitzung am 29. Oktober kühlte diese Hoffnungen ab. Bei der Sitzung des Federal Open Market Committee am 29. Oktober beschloss die Fed eine weithin erwartete Zinssenkung um 25 Basispunktereuters.com und signalisierte ein Ende der quantitativen Straffung. Die Aktienkurse sprangen zunächst nach oben, doch Powells Betonung, dass eine weitere Senkung im Dezember „kein Selbstläufer“ sei, bremste die Rallye. Händler reduzierten ihre Erwartungen für eine Zinssenkung im Dezember innerhalb weniger Stunden von etwa 90 % auf rund 70 %reuters.com. Die US-Futures, die zuvor deutlich über dem fairen Wert lagen, drehten ins Minus oder blieben unverändert. In Echtzeit gab der S&P 500-Index nach Powells Rede seinen bescheidenen Tagesgewinn wieder ab und schloss