Thailands Hochgeschwindigkeits-Internet-Revolution: 5G, Glasfaser und der Kampf zur Überwindung der digitalen Kluft
Thailand war einer der Vorreiter bei der Einführung des Internets in Asien und stellte in den späten 1980er Jahren seine erste internationale Verbindung her. 1992 erfolgte der vollständige Wechsel zu TCP/IP en.wikipedia.org. In den frühen 2000er Jahren verlagerte sich der Internetzugang von Einwahlverbindungen hin zu Breitband, mit einem großen Aufschwung im Jahr 2004 als ungemessene Flatrate-Breitbandtarife eingeführt wurden. Diese Veränderung führte ab 2005 zu einem raschen Anstieg der Breitbandnutzer en.wikipedia.org. Im letzten Jahrzehnt hat Thailand stark in die Telekommunikationsinfrastruktur investiert, insbesondere in Glasfasernetze. Ein von der Regierung geleitetes Village Broadband Internet Projekt erweiterte das Hochgeschwindigkeitsinternet auf über 75.000 Dörfer pulse.internetsociety.org und brachte Konnektivität in abgelegene Gebiete, die zuvor keinen Service hatten. Durch diese „festnetzorientierten“ Strategien stieg Thailands weltweites Ranking im Festnetz-Breitband von Platz 34 im Jahr 2018 auf den 11. Platz weltweit bis Januar 2024 pulse.internetsociety.org. Bis 2022 wuchs die Anzahl der Haushalte mit Festnetz-Breitband auf etwa 21,3 Millionen, was sich seit 2016 fast verdoppelte pulse.internetsociety.org. Dieser robuste Infrastrukturausbau hat den Grundstein für Thailands Hochgeschwindigkeits-Internet-Revolution gelegt.
