Today: 17 April 2026
Biotech-Beben: Biontech schluckt CureVac – Kartellamt gibt grünes Licht für Mega-Deal
14 Oktober 2025
2 mins read

Biotech-Beben: Biontech schluckt CureVac – Kartellamt gibt grünes Licht für Mega-Deal

  • Übernahme freigegeben: Das deutsche Bundeskartellamt hat am 14.10.2025 bestätigt, dass BioNTech den Tübinger Impfstoff-Entwickler CureVac übernehmen darf. Es bestehe keine Wettbewerbsgefahr, betonte Kartellamtspräsident Andreas Mundt: „Die Forschungspipelines von BioNTech und CureVac für Arzneimittel weisen keine erheblichen Überschneidungen auf“zeit.de. Auch in der Technologie gebe es zwar Ähnlichkeiten, doch da weltweit viele Mitbewerber in der mRNA-Forschung aktiv seien, sah die Behörde keine Innovationsbeschränkungzeit.dedeutschlandfunk.de.
  • Deal-Daten: BioNTech hatte im Juni 2025 angekündigt, CureVac für rund 1,25 Milliarden US-Dollar zu übernehmen – komplett in Aktien (ADS)sueddeutsche.de. Jeder CureVac-Anteil soll mit etwa 5,46 $ bewertet werden (ca. 55 % Aufschlag auf den Kurs), nach Abschluss würden CureVac-Aktionäre ~4–6 % an BioNTech haltensueddeutsche.de. Die Transaktion gilt als „bindende Vereinbarung“ und soll – abhängig von den noch nötigen Genehmigungen und einer Mindestannahmeschwelle von 80 % der Aktien – bis Ende 2025 abgeschlossen seinsueddeutsche.desueddeutsche.de.
  • Geschäftsfeld und Pipeline: Beide Firmen waren im Corona-Impfstoff-Wettlauf bekannt geworden, doch nur BioNTech brachte den mRNA-Impfstoff Comirnaty auf den Markt. CureVac erzielte mit seinem Covid-Kandidaten keinen Markterfolg und hat derzeit keine zugelassenen Wirkstoffe in der Vermarktung. Beide Unternehmen verlagerten danach ihren Fokus auf Krebs-Immuntherapien und andere mRNA-Anwendungen. BioNTech verfügt im Onkologie-Bereich über zahlreiche, teils weit fortgeschrittene Projekte, während CureVac nur über wenige, frühe Wirkstoffkandidaten verfügt. Gerade deshalb sieht Mundt den Zusammenschluss als unproblematisch: Die F&E-Schwerpunkte ergänzten sich, statt sich zu überschneiden.
  • Patentstreit beilegt: Ein weiterer Vorteil des Zusammenschlusses ist das Ende alter Konflikte: Mit dem Übernahmeplan haben BioNTech und CureVac schon vorab alle Patentstreitigkeiten um mRNA-Covid-19-Impfstoffe beigelegt. CureVac gewährt BioNTech und Pfizer umfangreiche Lizenzen, die gegenseitigen Verfahren sind abgewickelt. Dadurch wird der Weg frei, das gebündelte Know-how kooperativ für neue Impfstoffe und Therapien zu nutzen.
  • Reaktionen & Ausblick: Führende Manager und Experten sehen im Deal große Chancen. BioNTech-Chef Ü. Şahin sagte, man wolle „komplementäre Fähigkeiten und Technologien zusammenbringen“, um die Entwicklung innovativer Krebstherapien besser voranzubringensueddeutsche.de. CureVac-Gründer I. Hoerr begrüßte den Zusammenschluss als „extrem positiv“ für Europa – es entstehe ein neuer europäischer mRNA-Gigant neben Modernasueddeutsche.de. Auch die Bundesregierung wertet den Deal als Schaffung eines deutschen „Biotech-Champions“sueddeutsche.desueddeutsche.de. Analysten rechnen damit, dass die fusionierten Teams „significant opportunities… establishing the combined company as a global leader in mRNA-based medicines“ eröffnents2.tech – kurzum ein Sprungbrett, um gemeinsam bei künftigen mRNA-Impfstoffen und -Therapien weltweit vorne mitzumischen.

Insgesamt wird die Freigabe durch das Kartellamt als wichtiger Meilenstein für den Deal gewertet. Marktbeobachter verweisen darauf, dass noch weitere Hürden zu nehmen sind (z.B. rechtlich formale Schritte in den USA oder eine Hauptversammlung bei CureVac), der Abschluss wird aber als wahrscheinlich eingeschätzt. Sollte die Übernahme vollzogen werden, könnte ein großer neuer Player in der Biotech-Branche entstehen, der deutsche Innovationen in der mRNA-Medizin stärkt.

Quellen: Stellungnahmen des Bundeskartellamts und Medienberichte zur Genehmigung der Übernahme, Angaben von BioNTech/CureVac zum Aktientausch, Kommentare von Management und Experten.

Stock Market Today

  • Bank of New York Mellon Shares Surpass Average Analyst Target Price of $120.38
    April 17, 2026, 7:44 AM EDT. Shares of Bank of New York Mellon Corp (BK) recently traded at $121.04, surpassing the average 12-month analyst target price of $120.38. This milestone may prompt analysts to either raise target prices or reassess valuations, depending on the company's fundamentals. The consensus target is based on 17 analyst estimates ranging from $105.00 to $133.00, with a standard deviation of $7.69, reflecting diverse views. Current analyst ratings remain steady: 9 strong buys, 2 buys, 8 holds, and no sell ratings, with an average rating of 1.92, indicating a positive outlook. Investors might see BK's price crossing the average target as a cue to review the stock's prospects amid mixed analyst expectations.

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Die Aktie von MARA Holdings stieg am Donnerstag um 1,7 % auf 9,67 Dollar, trotz einer Kurszielsenkung durch Cantor Fitzgerald. Das Unternehmen verkaufte Ende März 15.133 Bitcoin für 1,1 Milliarden Dollar und reduzierte seine Wandelanleihen um 30 %. CEO Fred Thiel kündigte an, die Bilanz mit weiteren Bitcoin-Verkäufen zu stärken. MARA erwarb zudem eine 64%ige Beteiligung an Exaion.
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