GOOG stock edges lower after hours as Google signs new power deals for U.S. data centers
25 Februar 2026
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GOOG-Aktie fällt nachbörslich, während Google neue Stromverträge für US-Rechenzentren abschließt

New York, 24. Feb. 2026, 17:17 EST — Nachbörslich

  • Alphabet Class C Aktien (GOOG) bewegten sich nachbörslich kaum und lagen bei etwa 310,92 $.
  • Google hat neue Energieverträge im Zusammenhang mit seinen Rechenzentren in Texas und Minnesota unterzeichnet.
  • Als Nächstes beobachten Händler die Ergebnisse von Nvidia am Mittwoch, um Hinweise auf den KI-Handel zu erhalten.

Alphabet Class C fiel am Dienstag nachbörslich. Googles jüngste Maßnahmen zur Stromversorgung von US-Rechenzentren kamen, während die Stimmung gegenüber Big Tech weiterhin unsicher blieb.

Plötzlich sind es nicht mehr Chips, sondern Strom, der sich als Engpass für das Wachstum von Rechenzentren herauskristallisiert. Alphabet warnt seinerseits Investoren, dass die Investitionsausgaben im Jahr 2026 stark ansteigen werden, da das Unternehmen eilig KI- und Cloud-Infrastruktur ausbaut. (Reuters)

Google stellte das Minnesota-Geschäft als Modell für die Einbindung neuer sauberer Energie dar und erklärte, dass sein Clean Energy Accelerator Charge-Vertrag die lokalen Stromkunden von der Rechnung verschont. (blog.google)

GOOG schloss bei 310,88 $ und fiel um 0,26 %. Die Aktie bewegte sich laut Daten in einer Spanne von 312,28 $ bis 306,20 $. Am Montag fiel die Aktie um 1,02 %. (StockAnalysis)

Xcel Energy hat einen Vertrag zur Versorgung von Googles neuem Pine Island Rechenzentrum in Minnesota abgeschlossen und nutzt dafür 1.900 Megawatt neue saubere Energiequellen—aufgeteilt in 1.400 MW Wind, 200 MW Solar und 300 MW Langzeitspeicher. Google investiert im Rahmen der Vereinbarung außerdem 50 Millionen Dollar in das Batterieprogramm von Xcel. „Unser Engagement für Minnesota geht über den Infrastrukturausbau hinaus“, sagte Amanda Peterson Corio von Google in der Mitteilung. (Xcel Energy Newsroom)

Googles Rechenzentrum im Wilbarger County, Texas, entsteht zusammen mit neuer sauberer Energie von AES, Teil dessen, was die Unternehmen als „Power First“-Co-Location-Strategie bezeichnen. Der Strom wird über 20-jährige Abnahmeverträge geliefert. Kleber Costa, ein Manager bei AES, sagte, der Deal verschaffe Google einen Standort, der „vollständig baubereit“ sei. Google-Manager Andrew Hart bezeichnete Texas seinerseits als „das Zentrum der weltweiten KI-Führerschaft“.

Diese Verträge fallen in ein branchenweites Wettrüsten. Google stapelt Stromverträge mit verschiedenen Versorgern und Entwicklern, während Wettbewerber—Meta, Microsoft, Amazons AWS—ebenfalls ähnliche Vereinbarungen abschließen, um ihre wachsenden KI-getriebenen Rechenzentren zu versorgen. (Reuters)

Alphabet-Aktien erhielten am Montag neue Unterstützung, nachdem Wells Fargo die Aktie auf „Overweight“ hochgestuft und das Kursziel auf 387 $ angehoben hatte. Analyst Kevin Gawreski verwies darauf, dass „Hyperscaler-Ambitionen durch die Rechenkapazität begrenzt sind“ und hob Googles starke Investitionen in die Infrastruktur hervor. (Investors.com)

Es war eine turbulente Phase. Nach einem Rückgang am Montag erholten sich die US-Aktien am Dienstag wieder – der Nasdaq schloss 1,05 % höher, da einige Händler laut Matthew Keator von der Keator Group „den Rücksetzer zum Kauf nutzten“. (Reuters)

Am Montag kam es zu einem Ausverkauf, da die Märkte aufgrund neuer Sorgen über mögliche negative Auswirkungen von KI auf die Wirtschaft und uneinheitlicher Signale im Handel nervös waren. „Die Frage bei KI ist zweigeteilt: Wie viel wird es kosten und wer wird alles davon betroffen sein?“, sagte Tom Hainlin, nationaler Investmentstratege bei U.S. Bank Wealth Management, gegenüber Reuters. (Reuters)

Die Risiken sind hier nicht schwer zu erkennen. Eine stärkere Nachfrage nach Rechenzentren könnte Alphabet ins Visier rücken – Politiker und Regulierungsbehörden beobachten die Netzwerkkosten und mögliche Aufrüstungen. Dann sind da noch die eigenen Investitionsausgaben des Unternehmens, die die Margen weiterhin belasten. Auf einer anderen Ebene haben europäische Regulierungsbehörden Probleme mit dem Auktionsverfahren für Google-Suchanzeigen hervorgehoben. Werbetreibende haben laut Reuters eine Frist bis zum 2. März, um zu reagieren. (Reuters)

Nvidias Zahlen werden am Mittwoch veröffentlicht, ein wichtiger Indikator für Händler, die das Interesse an KI beobachten. Auf regulatorischer Seite richtet sich die Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden Schritte zu neuen Stromverträgen für Rechenzentren – Unterlagen im Zusammenhang mit dem Minnesota-Deal sind Teil davon – um Hinweise auf das Ausbautempo von Google zu erhalten.

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