Salesforce stock sinks as ‘software-mageddon’ bites again — what to watch before earnings
6 Februar 2026
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Salesforce-Aktie stürzt ab, da das ‚Software-Mageddon‘ erneut zuschlägt – das sollten Sie vor den Quartalszahlen beachten

New York, 5. Februar 2026, 17:37 EST — Nachbörslich

  • Am Donnerstag fielen die Salesforce-Aktien um 4,8 % und beendeten den Tag knapp unter 190 $
  • Software-Aktien blieben unter Druck, da Bedenken bestehen, dass KI die abonnementbasierten Geschäftsmodelle auf den Kopf stellen könnte
  • Nun richtet sich alle Aufmerksamkeit auf den Ergebnisbericht von Salesforce am 25. Februar als nächsten wichtigen Impulsgeber

Die Aktien von Salesforce Inc (CRM) fielen am Donnerstag um 4,8 % und schlossen bei 189,97 $. Die Aktie schwankte zwischen 187,80 $ und 200,40 $, wobei rund 21,9 Millionen Aktien den Besitzer wechselten.

Salesforce stürzte zusammen mit anderen Software-as-a-Service-(SaaS)-Aktien ab, da Investoren Cloud-Abonnement-Apps verkauften, weil sie befürchteten, dass schnelle Fortschritte bei KI die Nachfrage und Preissetzungsmacht untergraben könnten. Der S&P 500 Software- und Dienstleistungsindex stürzte um 4,6 % ab und erhöhte seinen Jahresverlust auf etwa 16,5 %, was das vertieft, was Händler nun als „Software-mageddon“ bezeichnen. Dave Harrison Smith, CIO bei Bailard, nannte es eine „Verkaufe-alles-Mentalität“, während Reuters über steigendes Short-Interesse bei mittelgroßen und großen Softwarewerten berichtete. (Reuters)

Die Aktie stürzte um etwa 9,55 $ ab und gehörte zu den größten Verlierern im Dow, der um über 500 Punkte fiel. Salesforce und Amazon allein drückten den preisgewichteten Index laut einer Analyse von MarketWatch um etwa 117 Punkte. (MarketWatch)

Der Ausverkauf hat sich weltweit ausgebreitet, da Investoren in Europa und Asien Software-Aktien abstoßen und abwägen, ob neue KI-Tools Aufgaben ersetzen können, die traditionell von teuren Softwarepaketen erledigt werden. Ein Live-Blog der Guardian-Märkte brachte den Rückgang dieser Woche mit neuer Begeisterung für Anthropics KI-Angebote für juristische Arbeit in Verbindung. (The Guardian)

Salesforce gab am Mittwoch bekannt, dass das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr des Geschäftsjahres 2026 am 25. Februar nach Börsenschluss in den USA veröffentlichen wird. Eine Telefonkonferenz ist für 17 Uhr ET an diesem Tag angesetzt. Händler konzentrieren sich nun darauf, ob die KI-Initiativen des Unternehmens über Pilotphasen hinausgehen und tatsächlich bezahlt übernommen werden. (Salesforce Investor Relations)

Am Donnerstag veröffentlichte Salesforce seinen jährlichen Connectivity Benchmark Report, der zeigt, dass Unternehmen derzeit durchschnittlich 12 KI-Agenten einsetzen und erwarten, dass diese Zahl in den nächsten zwei Jahren um 67 % steigen wird. Andrew Comstock, ein Führungskraft bei MuleSoft, betonte, dass der Erfolg nicht von der Anzahl der eingesetzten Agenten abhängt, sondern davon, wie sie gesteuert und koordiniert werden. Kurt Anderson von Deloitte hob die Bedeutung hervor, „von der bloßen Bereitstellung von Agenten zur Operationalisierung im großen Maßstab überzugehen“. (Salesforce)

Salesforce’s Agentforce 360 sorgte diese Woche im Kundenmarketing für Aufsehen. LIV Golf kündigte an, dass seine Übertragungen einen KI-„Agent Caddie“ namens Chip enthalten werden, der den On-Air-Analysten vorausschauende Schlagprognosen und Spielerstatistiken liefert. (Salesforce)

Einige Bullen an der Wall Street wittern bereits einen Boden. Wedbush-Analyst Dan Ives bezeichnete den Ausverkauf des Sektors als „Garagenverkauf“ und sagte gegenüber Business Insider, dass sich Investoren auf ein kurzfristiges „Weltuntergangsszenario“ fixieren. Er bleibt bei Salesforce optimistisch und behält die Aktie mit einem Kursziel von 375 US-Dollar auf seiner Kaufliste. Die Aktie sei in diesem Jahr bereits um mehr als 21 % gefallen, merkte er an.

Value-Investoren zeigen zumindest auf dem Papier Interesse. Barron’s berichtet, dass Salesforce nun mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von unter 15 auf Basis der erwarteten Gewinne gehandelt wird. Diese Bewertung liegt nicht nur unter dem historischen Durchschnitt, sondern auch unter dem breiteren S&P 500. (Barron’s)

Doch was als Nächstes passiert, hängt von den Daten ab, nicht von den Schlagzeilen. Sollte die Prognose von Salesforce enttäuschen oder sollten Kunden größere CRM-Einführungen verschieben, könnten die Aktien noch stärker fallen – insbesondere, da die Diskussionen über KI-Disruption weiter zunehmen.

Händler konzentrieren sich nun darauf, ob Software-Aktien im Verlauf der Freitagssitzung Halt finden können und ob der jüngste Ausverkauf weitere Analysten dazu veranlasst, ihre Schätzungen zu senken. Das nächste große Ereignis von Salesforce ist am 25. Februar, wenn das Unternehmen nach Börsenschluss die Quartalszahlen veröffentlicht und Investorenfragen zu Nachfragetrends und seiner KI-Strategie beantwortet.

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