Microsoft stock slides after hours on AI disruption jitters — what’s next for MSFT
4 Februar 2026
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Microsoft-Aktie fällt nachbörslich wegen KI-Unsicherheiten – wie geht es weiter mit MSFT?

NEW YORK, 3. Feb. 2026, 16:31 (ET) — Handel nach Börsenschluss

Microsoft-Aktien fielen im nachbörslichen Handel am Dienstag um 2,9 % auf 411,21 $, nachdem sie bereits während der Hauptsitzung gesunken waren. Die Aktie startete den Tag bei 422,00 $ und schwankte zwischen 426,50 $ und 408,62 $, wobei rund 59,9 Millionen Aktien gehandelt wurden.

Der Rückgang folgte einem breiteren Ausverkauf von Software- und Datenanalyse-Aktien, ausgelöst durch neue Automatisierungstools von Anthropic, die die Debatte um die „KI-Disruption“ neu entfachten. „Manchmal schießt der Markt einfach zuerst und stellt später Fragen“, bemerkte Mike Archibald von AGF Investments. Jonathan McMullan von Schroders fügte hinzu, dass Investoren „aggressiv neu bewerten“, da die lang gehegte Bewertungsprämie für Vorhersehbarkeit zu erodieren beginnt. (Reuters)

Dies ist jetzt entscheidend, da Händler auf eine einfache These setzen: KI-Investitionen werden die größten Plattformen stärken – und das schnell. Sobald neue Tools auftauchen, die Aufgaben zu übernehmen scheinen, die bisher von Software erledigt wurden, gerät die Erzählung ins Wanken und der Aktienkurs reagiert entsprechend.

Microsoft steht seit seinem jüngsten Quartalsbericht, der Rekordinvestitionen in KI neben einem verlangsamten Wachstum im Cloud-Computing hervorhob, unter verstärkter Beobachtung. Diese Kombination verunsicherte Investoren, die auf kurzfristige Renditen bedacht sind. (Reuters)

Piper Sandler blieb bei seiner Übergewichten-Einstufung für Microsoft und signalisiert damit die Erwartung, dass die Aktie den Markt übertreffen wird. Das Unternehmen hielt an einem Kursziel von 600 $ fest und bezeichnete Microsoft trotz der Warnung, dass „Seat-Kompression“ die Bewertungsmultiplikatoren im Softwaresektor begrenzen könnte, als Top-Pick. (TipRanks)

Seat-Kompression bezieht sich auf das Risiko, dass Kunden weniger Software-„Seats“ – bezahlte Benutzerlizenzen – kaufen, da KI-Tools die Produktivität der Mitarbeiter steigern. Dies stellt eine neue Herausforderung für einen Markt dar, der an stetiges Abonnementwachstum gewöhnt ist.

Die Gefahr besteht, dass der Ausverkauf vom Dienstag anhalten könnte: Investoren sehen KI weiterhin als Margenrisiko für Teile des Software-Stacks, selbst wenn große Unternehmen viel Geld in Rechenzentren investieren, um Schritt zu halten. In diesem Umfeld könnten etwaige Erholungsrallyes nur von kurzer Dauer sein.

Der nächste große Test steht mit einer vollen Berichtssaison der Megacap-Techs bevor, da Investoren nach Hinweisen auf Cloud-Nachfrage, KI-Ausgaben und Wettbewerbsdruck suchen. „Wir sehen, dass viele Softwareunternehmen quer durch das Spektrum getroffen werden“, bemerkte Art Hogan von B. Riley Wealth. John Campbell von Allspring Global Investments fügte hinzu, dass die Erwartungen an KI „wirklich hoch“ seien. Alle Augen richten sich am Mittwoch auf Alphabet und am Donnerstag auf Amazon für weitere Einblicke. (Reuters)

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