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Oracle-Aktie steigt um fast 10 %, da KI-Boom Umsatzziel für 2027 auf 90 Milliarden Dollar treibt
12 März 2026
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Oracle-Aktie steigt um fast 10 %, da KI-Boom Umsatzziel für 2027 auf 90 Milliarden Dollar treibt

New York, 11. März 2026, 12:47 Uhr EDT

  • Die Aktie stieg um 9,7 % auf 163,83 $, nachdem sie zuvor ein Tageshoch von 171,60 $ erreicht hatte.
  • Oracles Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres stieg um 22 % auf 17,19 Milliarden Dollar. Der Cloud-Umsatz legte um 44 % zu, während Oracle Cloud Infrastructure um 84 % zulegte.
  • Oracle hält für das Geschäftsjahr 2026 an Investitionsausgaben von 50 Milliarden Dollar fest und hebt das Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2027 auf 90 Milliarden Dollar an.

Oracle sprang am Mittwoch um fast 10 % nach oben, gestützt durch eine höhere Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 und erneut solide Cloud-Ergebnisse. Die Aktie erreichte 171,60 $, bevor sie mit einem Plus von 9,7 % bei 163,83 $ schloss.

Der Anstieg ist bemerkenswert, angesichts anhaltender Zweifel an Oracles Finanzierungsbedarf für die KI-Expansion. Bereits im Februar deutete Oracle an, bis zu 50 Milliarden Dollar durch Schulden und Eigenkapital aufnehmen zu können. Am Dienstag berichtete das Unternehmen, dass bereits 30 Milliarden Dollar gesichert seien, während die Investitionsausgaben für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin bei 50 Milliarden Dollar liegen.

Oracle erwähnte, dass viele der neuesten großen KI-Deals Kunden haben, die entweder im Voraus zahlen oder ihre eigenen Grafikchips bereitstellen. Diese Vereinbarung ermöglicht es Oracle, die Kapazität zu erhöhen und Wachstum zu verzeichnen, während ein Großteil der anfänglichen Kosten umgangen wird.

Im Quartal bis zum 28. Februar stieg der Umsatz um 22 % auf 17,19 Milliarden Dollar und der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,79 Dollar. Oracle betonte, dass dies das erste Mal seit über 15 Jahren sei, dass sowohl der organische Umsatz als auch das bereinigte EPS ein Wachstum von mindestens 20 % in US-Dollar verzeichneten. Der Cloud-Umsatz erreichte 8,9 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 44 %.

Eine herausragende Kennzahl: verbleibende Leistungsverpflichtungen (RPO). Dies sind bereits vertraglich vereinbarte, aber noch nicht verbuchte Umsätze. Dieser Auftragsbestand stieg im Jahresvergleich um 325 % auf 553 Milliarden Dollar und verschafft Oracle einen deutlich größeren Puffer für zukünftige Umsätze.

Jacob Bourne von eMarketer bezeichnete das Quartal als „Stresstest-Ergebnis für das KI-Geschäft“. Matt Britzman von Hargreaves Lansdown wies darauf hin, dass mehrere neue KI-Verträge es Kunden ermöglichen, „im Voraus zu zahlen oder eigene Hardware mitzubringen“, was den Finanzierungsdruck verringert. Reuters

Oracle jagt weiterhin AWS und Microsoft Azure im Rennen um Cloud-Infrastruktur. Der Umsatz des Unternehmens mit Oracle Cloud Infrastructure stieg in diesem Quartal um 84 %. Multicloud-Datenbank-Umsatz? Um erstaunliche 531 % gestiegen. Oracle war damit beschäftigt, Rechenzentren für große Namen wie OpenAI und Meta zu bauen.

Führungskräfte gingen auch auf eine weitere Sorge in der Softwarebranche ein: das Risiko, dass KI-Codierungswerkzeuge die Nachfrage nach traditioneller Software-as-a-Service, oder SaaS, bedrohen könnten. Mitbegründer Larry Ellison wies diese Idee zurück und sagte: „Die SaaS-Apokalypse gilt für andere, aber nicht für Oracle.“ Das Unternehmen fügte hinzu, dass es KI-Codegenerierung nutzt, um mehr Software zu entwickeln, aber mit schlankeren Teams. Reuters

Risiken bleiben bestehen. Oracle hält an seinem Ziel von bis zu 50 Milliarden US-Dollar an Finanzierungen in diesem Jahr fest, wies jedoch auf Gegenwind durch Chip-Lieferungen, Rechenzentrumskapazitäten, Zölle und Handelskonflikte hin. Analysten von Morgan Stanley stellten fest, dass Investoren weiterhin nicht überzeugt sind; sie suchen nach klareren Belegen dafür, dass Oracles KI-Chip-Vermietung tatsächlich den Gewinn und den freien Cashflow steigern kann.

Oracle prognostiziert für dieses Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,96 und 2,00 US-Dollar, wobei der Umsatz voraussichtlich um 19 % bis 21 % in US-Dollar steigen wird. Cloud-Umsatz? Das Management rechnet mit einem Wachstum von 46 % bis 50 %. Clay Magouyrk bezifferte die Margen bei der Vermietung von KI-Chips auf 30 % bis 40 % und merkte an, dass Datenbankdienste tendenziell noch profitabler sind. Damit ist die nächste Hürde für die Aktie nicht nur das Wachstum, sondern ob das Unternehmen auch bei der Profitabilität liefern kann.

Stock Market Today

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