Alien-signal hunt finds nothing from interstellar comet 3I/ATLAS after Green Bank scan
5 Januar 2026
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Suche nach Alien-Signalen findet nichts vom interstellaren Kometen 3I/ATLAS nach Green-Bank-Scan

NEW YORK, 5. Januar 2026, 04:15 ET

  • Breakthrough Listen-Forscher berichteten, dass keine glaubwürdigen Radio-„Technosignaturen“ vom interstellaren Kometen 3I/ATLAS gefunden wurden
  • Das Null-Ergebnis kommt inmitten verstärkter Untersuchungen der ungewöhnlichen Jet-Merkmale des Kometen, die auf Hubble-Bildern zu sehen sind
  • Wissenschaftler warnen, dass Funkstille die Möglichkeiten einschränkt, aber nicht jede Frage über das Objekt beantwortet

Eine Suche nach möglichen Technosignaturen – potenziellen Anzeichen fortschrittlicher Technologie – im interstellaren Kometen 3I/ATLAS ergab keine glaubwürdigen Radiosignale, berichteten Breakthrough Listen-Forscher. Das Team sagte, dass seine Kampagne keine Kandidatensignale bis hinunter auf das 100-Milliwatt-Niveau entdeckt habe. 1

Das Ergebnis ist bedeutsam, weil 3I/ATLAS ein seltener Besucher von außerhalb des Sonnensystems ist und Wissenschaftler nur ein begrenztes Zeitfenster hatten, um ihn zu untersuchen, als er an der Erde vorbeizog. Die NASA sagt, der Komet habe keine Gefahr dargestellt und sei nicht näher als etwa 270 Millionen km (170 Millionen Meilen) gekommen, nachdem er am 1. Juli 2025 vom NASA-finanzierten ATLAS-Survey in Chile dem Minor Planet Center gemeldet wurde.

Das Interesse ist weiterhin hoch, teilweise weil Forscher immer noch versuchen herauszufinden, wie sich interstellare Kometen verhalten, wenn Sonnenlicht beginnt, Gas und Staub abzutreiben. In einem aktuellen Medium-Post verwies der Harvard-Astrophysiker Avi Loeb auf bearbeitete Hubble-Bilder, die seiner Aussage nach einen langen sonnenzugewandten „Anti-Schwanz“ und ein kleineres, dreizackiges inneres Jet-Muster zeigten, und fragte, ob die Geometrie auf etwas über gewöhnliche Kometenaktivität hinausweisen könnte.

Die Beobachtung mit dem Green-Bank-Teleskop dauerte etwa fünf Stunden am 18. Dezember, und die Beobachter wechselten zwischen dem Kometen und nahegelegenen Himmelspositionen in einer sogenannten ABACAD-Anordnung – einem Umschaltmuster, das verwendet wird, um Störungen auszuschließen, berichtete ScienceAlert. „Dieses Objekt ist ein Komet“, sagte NASA-Associate Administrator Amit Kshatriya in einem Briefing im November laut dem Bericht. 2

Technosignatur-Suchen konzentrieren sich typischerweise auf schmalbandige Radiosignale – enge Frequenzspitzen, die für die Fernkommunikation effizient und in natürlichen astrophysikalischen Prozessen ungewöhnlich sind. In der Praxis wird die Arbeit oft zu einem Kampf gegen Funkfrequenzstörungen: das Brummen von Satelliten, Flugzeugen und terrestrischen Sendern, das als etwas Exotischeres erscheinen kann.

Interstellare Besucher könnten bald nicht mehr selten sein. Das NSF–DOE Vera C. Rubin Observatory, das im Juni 2025 seine ersten Bilder veröffentlichte, bereitet sich auf seine zehnjährige Legacy Survey of Space and Time vor, die voraussichtlich die Entdeckung schnell beweglicher Objekte beschleunigen wird, die eine rasche Nachverfolgung erfordern.

Der Komet ist auch Teil einer breiteren Debatte über Vorbereitung und Prioritäten geworden. In einem Meinungsbeitrag im Blog der Times of Israel nannte der Autor Rafi Glick 3I/ATLAS einen „Weckruf“ und plädierte für einen globalen Rahmen zur Reaktion auf interstellare Objekte sowie für mehr Investitionen in Beobachtung und Weltraumforschung. 3

Die Episode erinnert an frühere Spekulationen um ʻOumuamua im Jahr 2017 und den Kometen 2I/Borisov im Jahr 2019, die einzigen anderen bestätigten interstellaren Objekte, die im Sonnensystem beobachtet wurden. NASA-Beamte haben die jüngsten Vermutungen bereits zurückgewiesen und erklärt, dass die Flugbahn des Objekts und sein kometenähnliches Verhalten auf einen natürlichen Körper auf einer hyperbolischen Umlaufbahn hindeuten – einem offenen Kurs, der es aus dem Sonnensystem hinausführen wird.

Aber das Ergebnis des Green-Bank-Teleskops ist keine umfassende Überprüfung. Die Beobachtungen waren eine Momentaufnahme, und Störungen können schwächere Signale überlagern; zudem können kleine Unterschiede in der Bildverarbeitung subtile Strukturen in der Koma und den Jets eines Kometen verstärken oder abschwächen.

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