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Broadcom-Aktie erholt sich nach Meta-AMD-Turbulenzen, da Nvidias Ausblick die Stimmung in der Chipbranche hebt
26 Februar 2026
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Broadcom-Aktie erholt sich nach Meta-AMD-Turbulenzen, da Nvidias Ausblick die Stimmung in der Chipbranche hebt

NEW YORK, 25. Februar 2026, 16:56 EST — Der Handel zieht nach dem Glockenschlag an.

  • Broadcom (AVGO) schloss 2,1 % höher ab, wobei die Aktien im nachbörslichen Handel noch etwas weiter zulegten.
  • Nvidias starke Prognose hielt die Aufmerksamkeit auf die Nachfrage nach KI-Hardware im gesamten Sektor gerichtet.
  • Veränderte Liefervereinbarungen mit Hyperscalern und bevorstehende Softwareverlängerungen sind laut Analysten nun die nächsten Hürden für die Aktie.

Broadcom beendete den Mittwoch mit einem Plus von 2,1 % bei 332,31 $, legte dann nachbörslich weitere 0,4 % zu und wurde zuletzt nach dem Glockenschlag um 16 Uhr bei etwa 333,52 $ gehandelt. Die Anleger orientierten sich an Nvidia, deren optimistischer Ausblick die Stimmung für KI-Chip-Aktien hob.

Der Wandel ist bedeutsam, da Investoren nach Hinweisen suchen, welche Unternehmen die nächste Phase des Ausbaus von Rechenzentren antreiben werden – und wie die Deals zustande kommen. Broadcom steht dabei im Mittelpunkt, denn seine High-End-Netzwerktechnik und maßgeschneiderte Siliziumlösungen treiben große Computeroperationen an. Das Unternehmen setzt zudem auf Infrastruktursoftware als wichtige Wachstumssäule.

Broadcom-Aktien gaben am Vortag um etwa 2 % nach, nachdem Berichte aufkamen, dass AMD Meta Platforms als Großkunden für maßgeschneiderte KI-Chips gewonnen hat – ein Deal im Wert von bis zu 60 Milliarden Dollar. „Die Hauptbelastung durch den Deal trifft Broadcom“, merkte D.A. Davidson-Analyst Gil Luria an. Reuters

Dem Bericht zufolge erhielt Meta eine Option, bis zu 10 % einer neuen AMD-Sparte, die an dem Projekt arbeitet, zu einem festen Preis zu erwerben. Santosh Janardhan, Metas Infrastrukturchef, brachte es auf den Punkt: „Alle Chiphersteller bekommen am Ende gewissermaßen einen Platz am Tisch“, sagte er. Reuters

Die nächsten Broadcom-Quartalszahlen führen zu unterschiedlichen Analystenprognosen. TD Cowen senkte das Kursziel von 450 auf 405 Dollar, blieb aber bei „Kaufen“ und verwies auf wachsende Hoffnungen im Bereich KI-Infrastruktur – auch wenn die Bewertung der Aktie gesunken ist. TipRanks

UBS blieb bei ihrer Kaufempfehlung und dem Kursziel von 475 Dollar, wies aber auf neue Bedenken im Softwarebereich von Broadcom hin. Die Analysten warnten vor einer möglichen erhöhten Abwanderung von VMware-Kunden in den Jahren 2026 und 2027, wenn diese Dreijahresverträge zur Verlängerung anstehen.

Am Mittwoch gab es breite Kursgewinne. US-Aktien schlossen im positiven Bereich, angetrieben von Chipherstellern; der Philadelphia Semiconductor Index stieg um 1,6 %. Nvidia trieb den Sektor an, übertraf die Umsatzerwartungen und ließ seine Aktie laut Reuters nachbörslich um etwa 3 % steigen.

Am Dienstag veröffentlichte Broadcoms VMware-Abteilung eine Sicherheitswarnung mit hoher Priorität für Aria Operations, in der drei CVEs hervorgehoben und bestätigt wurden, dass Patches und Abhilfemaßnahmen nun für betroffene Produkte verfügbar sind.

Aber das Risiko ist keineswegs verborgen. Große Deals – denken Sie an die Vereinbarung zwischen AMD und Meta – zeigen, wie schnell große Käufer umschwenken können, neue Lieferanten ins Boot holen oder das Gleichgewicht zwischen eigenen Chips und externen Partnern anpassen. Wenn Broadcom bei kundenspezifischem KI-Silizium ins Hintertreffen gerät oder wenn diese Softwareverlängerungen weiter ins Stocken geraten, könnte die Aktie einen Dämpfer bekommen.

Die reguläre Sitzung ist beendet, aber Händler richten ihren Blick bereits auf Nvidias Ergebnisse als möglichen Auslöser für KI-Hardware-Aktien am Donnerstag. Als Nächstes steht Broadcom an, das seine Quartalszahlen nach Börsenschluss am 4. März veröffentlichen wird, mit einer Telefonkonferenz um 17 Uhr ET.

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