Today: 11 April 2026
Lockheed Martin stock price forecast after Iran strikes: what to watch before Monday’s open
1 März 2026
2 mins read

Lockheed Martin Aktienkurs-Prognose nach iranischen Angriffen: Was vor Börsenöffnung am Montag zu beachten ist

New York, 28. Februar 2026, 15:47 ET — Markt geschlossen.

  • US-amerikanische und israelische Streitkräfte griffen am Samstag den Iran mit Angriffen an und verschärften damit die Spannungen im Zusammenhang mit Teherans Atom- und Raketenambitionen.
  • Lockheed Martin stieg bis zum Handelsschluss am Freitag um 2,56 % und brachte den Rüstungskonzern auf mehrere Watchlists für die nächste US-Handelssitzung.
  • Barclays sieht Brent möglicherweise auf 80 $ pro Barrel steigen, aber das hängt davon ab, ob die Pattsituation zu erheblichen Lieferunterbrechungen führt.

Lockheed Martin könnte Aufmerksamkeit erhalten, wenn die US-Märkte am Montag öffnen, nachdem die USA und Israel Angriffe auf den Iran gestartet haben – eine erhebliche Eskalation, die Energie- und Risikoanlagen erschüttern könnte. Israel behauptete, die Operation habe Irans Obersten Führer Ali Khamenei getötet, allerdings konnte Reuters dies nicht unabhängig bestätigen.

Warum das jetzt wichtig ist: Da die Wall Street am Wochenende geschlossen ist, werden Rüstungsaktien – einschließlich Lockheed – erst am Montagmorgen mit neuen Kursen reagieren. Lockheed, der größte US-Rüstungskonzern nach Produktionsvolumen, steht im Mittelpunkt, falls die Nachfrage nach Raketenabwehr oder Munition bei einer Eskalation des Konflikts steigt.

Öl könnte hier der erste Auslöser sein, nicht das Militärische. „Der Angriff erhöht die geopolitische Risikoprämie, wenn die Märkte am Montag öffnen“, sagte OCBC-Stratege Christopher Wong. Er wies darauf hin, dass Risikoanlagen und Hoch-Beta-Währungen zu Beginn Turbulenzen erleben könnten. (Eine Risikoprämie ist der zusätzliche Ertrag, den Investoren verlangen, wenn die Unsicherheit steigt.) Reuters

Lockheed schloss den Freitag bei 658,26 $, ein Plus von 16,45 $ bzw. 2,56 %. Die Bewegung erfolgte kurz vor den Schlagzeilen am Wochenende.

Am Freitag fiel der S&P 500 um 0,43 % und verzeichnete Verluste auf breiter Front. Brent-Rohöl stieg jedoch um 2,04 % auf 72,48 $ pro Barrel. Investoren jonglierten mit neuen Sorgen über die Spannungen im Nahen Osten und Unsicherheiten rund um US-Tech-Arbeitsplätze und Unternehmensausgaben.

Lockheed lag zum Handelsschluss vor anderen Rüstungsunternehmen und erzielte Gewinne, obwohl auch RTX, Northrop Grumman und General Dynamics am Freitag höher schlossen. Boeing gab nach. Das Handelsvolumen von Lockheed lag laut MarketWatch bei etwa 2,5 Millionen Aktien, deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von etwa 1,7 Millionen.

Die Risiken für den Schiffsverkehr haben sich am Wochenende weiter verschärft. Nach den Angriffen haben laut Handelsteilnehmern, die mit Reuters sprachen, mehrere Tankerbetreiber, Ölkonzerne und Handelsfirmen den Transport von Rohöl, Treibstoff und LNG durch die Straße von Hormus gestoppt. Ein Beamter einer EU-Marine-Mission fügte hinzu, dass den Schiffen mitgeteilt wurde, dass kein Schiff passieren dürfe.

Hormus steht dabei im Mittelpunkt: Rund 20 % des weltweiten Öls werden durch diese Meerenge transportiert, wodurch Rohöl zu einem nahezu sofortigen Indikator für regionale Spannungen wird. Rüstungsaktien reagieren auf diese Entwicklungen auf unvorhersehbare Weise. Steigende Ölpreise könnten Inflationsängste schüren und Investoren dazu veranlassen, ihre Aktienpositionen zu reduzieren – gleichzeitig können Rüstungswerte neue Investoren anziehen, die nach einem Schutz vor geopolitischen Risiken suchen.

Bei Lockheed dreht sich derzeit alles um die Raketenproduktion und stetige Aufträge vom Pentagon. Bereits im Januar schloss das Unternehmen eine Gewinnbeteiligungsvereinbarung ab, um die Produktion von Luftabwehrraketen zu steigern, und gab eine Umsatzprognose für 2026 ab – 77,5 bis 80,0 Milliarden Dollar –, die über den Erwartungen der Wall Street lag. CEO Jim Taiclet sagte gegenüber Investoren, das Unternehmen werde einen Teil dieser höheren Gewinne direkt in den Ausbau der Kapazitäten investieren.

Spät am Freitag wurde durch eine behördliche Meldung bekannt, dass Gregory M. Ulmer, Präsident der Aeronautik-Sparte, am 27. Februar 2.840 Lockheed-Aktien verkauft hat. Die Transaktionen erfolgten zu gewichteten Durchschnittspreisen zwischen 650 und 651 Dollar, wie aus der Offenlegung hervorgeht. Ulmers Formular markierte zudem das Feld für Regel 10b5-1, was darauf hinweist, dass die Geschäfte im Rahmen eines vorab festgelegten Managementplans getätigt wurden.

Doch der Ausblick für Montag ist nicht eindeutig. Schon ein Anzeichen für eine Entspannung am Wochenende könnte den „Kriegsaufschlag“ an den Märkten schnell zunichtemachen. Wenn der Ölpreis steigt und die Aktienkurse fallen, könnte Lockheed dennoch von einer allgemeinen Risikoreduzierung erfasst werden – mit oder ohne Rüstungsbonus.

Alle Blicke richten sich nun auf die Schlagzeilen vom Sonntag, wenn die US-Märkte am Montag, dem 2. März, wieder öffnen. Lockheed seinerseits plant laut Unternehmensangaben, am 27. März eine Quartalsdividende von 3,45 Dollar je Aktie an die zum Stichtag 2. März eingetragenen Aktionäre auszuschütten.

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