Gasoline Price Today and Forecast: U.S. Pump Costs Keep Rising as Oil Surges
15 März 2026
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Heutiger Benzinpreis und Prognose: US-Tankstellenpreise steigen weiter, während Ölpreise klettern

NEW YORK, 14. März 2026, 14:17 (EDT)

Der Durchschnittspreis für Normalbenzin in den USA erreichte am Samstag 3,675 $ pro Gallone und baut damit auf einen starken Anstieg im März auf, nachdem Brent-Rohöl am Freitag über 100 $ pro Barrel schloss. Erste Versuche, den Anstieg zu bremsen, haben bisher wenig bewirkt. Die bundesweiten Zahlen von AAA zeigen, dass der Durchschnitt weiter über 3,60 $ steigt – eine Schwelle, die seit Mai 2024 nicht mehr erreicht wurde und die erstmals an diesem Donnerstag überschritten wurde.

Der Frühjahrsreiseverkehr nimmt gerade zu, während die Preise an den Zapfsäulen steigen und das Vertrauen der Haushalte unter Druck setzen. Im März berichtete die Universität Michigan, dass das Verbrauchervertrauen gesunken ist – die Benzinkosten sind seit Beginn des Konflikts mit dem Iran um über 21 % gestiegen.

Die Benzinpreise geraten unter Druck, da die Marktsignale enger werden. AAA meldete am 12. März einen landesweiten Durchschnitt von 3,598 $ und verwies auf Zahlen der Energy Information Administration, wonach die Benzinnachfrage in der vergangenen Woche 9,24 Millionen Barrel pro Tag erreichte. Das inländische Angebot sank auf 249,5 Millionen Barrel, gerade als die Frühjahrsferien begannen.

Rohöl bleibt der Schlüssel. Brent, der globale Referenzwert, beendete den Freitag bei 103,14 $ pro Barrel. Goldman Sachs prognostiziert nun, dass Brent bis März über 100 $ bleibt, mit einem Rückgang auf 85 $ im April. Die Bank rechnet weiterhin mit einem Rückgang auf die niedrigen 70er im weiteren Jahresverlauf – vorausgesetzt, die Lage in der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Ölflusses läuft, beruhigt sich.

Eine schnelle Entlastung an der Zapfsäule ist unwahrscheinlich. Analysten merkten an, dass eine Ausnahmeregelung für US-Schifffahrtsvorschriften und das Anzapfen von Notfallreserven helfen könnten, einige regionale Engpässe zu lösen, aber sie werden den Anstieg der Einzelhandelspreise für Benzin nicht stoppen. Joe Brusuelas von RSM bezeichnete die Freigabe der Reserve lediglich als „vorübergehende Linderung“. Patrick De Haan von GasBuddy schätzte, dass eine Ausnahmeregelung die Preiserhöhungen in importabhängigen Regionen nur um „etwa fünf Cent pro Gallone“ senken könnte. Reuters

Die Benzinpreise treffen einige Bundesstaaten härter als andere. Am Samstag zahlten Autofahrer in Kalifornien laut AAA-Daten durchschnittlich 5,483 $ pro Gallone, während es in Washington 4,837 $ und in Texas 3,350 $ waren. Einen Tag zuvor lag der Durchschnitt in Kalifornien bei 5,42 $. Im vergangenen Jahr führten Chevrons Anlagen in Richmond und El Segundo sowie die Marathon Petroleum-Anlage in Los Angeles den Bundesstaat bei Rohölimporten an. Der Energiökonom Philip Verleger bezeichnete die Westküste als mögliches „Aushängeschild“ für den Preisschock. Und laut Matt Smith von Kpler gibt es für die Region einfach „kein großes zusätzliches Angebot“. AAA Fuel Prices

China verschärfte am Donnerstag den Druck und verhängte ein vollständiges Exportverbot für raffinierte Kraftstoffe – Benzin und Diesel – im März, um inländische Engpässe zu verhindern. Dieser Schritt droht, das verfügbare Exportvolumen im Pazifik zu verringern, gerade als US-Küstenabnehmer um die Versorgung kämpfen.

Die US-Regierung erklärte am Freitag, dass sie erwartet, dass die ersten Lieferungen aus der Strategic Petroleum Reserve – dem Notfall-Rohöllager Amerikas – noch vor Ende der nächsten Woche auf den Markt kommen. Das Energieministerium hat eine Ausschreibung für 86 Millionen Barrel veröffentlicht, was die erste Tranche der geplanten US-Freigabe von 172 Millionen Barrel darstellt. Dieser Schritt ist Teil der umfassenderen, von der Internationalen Energieagentur koordinierten Aktion über 400 Millionen Barrel.

Die Benzinpreise werden kurzfristig wahrscheinlich weiter steigen, auch wenn die Anstiege allmählicher ausfallen könnten. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass sich der Ölpreis behauptet, und De Haan erwartet, dass die Kraftstoffkosten dem Rohölpreis weiter nach oben folgen. Sollte Brent um die 100 Dollar bleiben, müssen sich Autofahrer auf weitere Schmerzen an der Zapfsäule bis Ende März einstellen.

Dies ist ein schwer zu durchschauender Markt. Goldman sieht die Ölpreise später zurückgehen, falls sich die Angebotsprobleme entspannen. Barclays rechnet mit einem Brent-Preis von 85 Dollar im Jahr 2026, falls sich die Lage in der Straße von Hormus innerhalb von zwei bis drei Wochen stabilisiert. Sollten Händler jedoch mit einer Blockade von vier bis sechs Wochen rechnen, sieht Barclays Brent bei 100 Dollar. Für Autofahrer bedeutet das: ein Preissprung an der Zapfsäule im Frühjahr und vielleicht, nur vielleicht, etwas Entlastung später – falls die wichtige Schifffahrtsroute wieder frei wird.

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